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Fotografieren verboten!

"W. hat als Leiter des Fotozirkels der Warnowwerft eine feindlich-negative Einstellung zu den gesellschaftlichen Verhältnissen in der DDR und versucht, seine künstlerische Tätigkeit zu feindlich-negativen Handlungen zu missbrauchen" schrieb die Stasi in der Operativen Personenkontrolle (OPK) "Linse" über Siegfried Wittenburg.

Der Fotograf hielt "realsozialistische" Alltagspointen und schlechte bauliche Zustände im Rostock der 80er Jahre in sehr einprägsamen Fotos fest. Welche Rolle solche Bilder für die Stasi spielten, erläutert Siegfried Wittenburg im Vortrag. Danach wird er mit Thomas Häntzschel (Fotograf/ Zeitzeuge) in Diskussion treten.
Moderation: Dr. Volker Höffer (BStU)

Im Anschluss: Eröffnung der Ausstellung "Leben in der Utopie oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat"

Der Eintritt ist frei.

Mitveranstalter: Landeszentrale für pol. Bildung M-V
Societät Rostock maritim e.V.

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