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Die "Geschlossene Krankenanstalt" Rostock und die Stasi

In der Johannisstraße 8, zwischen Steintor und Neuer Markt, befand sich bis 1979 die "Geschlossene Krankenanstalt" für vermeintlich geschlechtskranke Frauen und weibliche Jugendliche. Im Volksmund wurde sie auch "Tripperburg" genannt. Im Vortrag zeigt die Historikerin Steffi Brüning, dass die Anstalt nur vordergründig eine medizinische Einrichtung war. Die meisten dort festgehaltenen Frauen waren nie geschlechtskrank. Es ging um Disziplinierung und Kontrolle von Frauen und Mädchen, die "sozialistische Normen" gebrochen hatten.

Die Stasi war oftmals in die Repressionen involviert. Mit Hilfe der Gesellschaftlichen Mitarbeiterin Sicherheit (GMS) "Eva" - einer leitenden Angestellten - nahm die Stasi zum Beispiel Einfluss auf die Einweisungen und die Aufenthaltsdauer.

Der Eintritt ist frei.

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