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Zwischen Hippokrates und Mielke - Inoffizielle Stasi-Mitarbeiter in der Ärzteschaft

Die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte in der DDR gehörte weder der SED an, noch ließ sie sich auf Spitzeltätigkeiten für die Stasi ein. Dennoch war der Anteil an inoffiziellen Mitarbeitern (IM) in der Ärzteschaft höher als bei anderen Berufen. Darin spiegelt sich das große Interesse der Partei- und Staatsführung an dieser bildungsbürgerlich geprägten Gruppe wider. Die Stasi erhielt somit auch Zugriff auf brisante Patientenunterlagen.

Die Historikerin Dr. Francesca Weil (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden) erläutert die Methoden der konspirativen Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit der Staatssicherheit.

Der Eintritt ist frei.

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